Umbaubericht von Stephan II
Vorab-Bemerkungen:
Vorgestellt habe ich mich im Forum als Stephan II aus Seite 183
http://www.rclineforum.de/forum/thread.php?threadid=166338&sid=ba10b89b549cf68172f15703
caaed264&threadview=0&hilight=&hilightuser=&page=183
Ich habe 14 Tage Urlaub vor mir und Berthold hat mir angeboten das neue Set zu testen. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen obwohl ich eigentlich mal richtig viel fliegen wollte. Die M2-Schrauben selber auf 5 mm kürzen ist doch kein Problem, oder? Natürlich nicht (wird schon gehn? - da mach ich doch jetzt keine Komplikationen). Ja, dann bestell ich schon mal nen neuen 4#3B (meine Losis bleiben erstmal wie sie sind).
Ziel:
Ich will unbedingt den Standard-Rahmen verwenden (wegen Gewicht). Der Neue soll nicht schwerer werden als meine Losis.
Dienstag 11.11.2008
Die Teile sind angekommen. Die 4 Schraubenlöcher des BL-Hauptmotors lassen entweder engere oder weitere Abstände als ein Originalmotor zu. Die M2-Schrauben sind ein wenig zu dünn, eine Einlochmontage wie bei Losi kann ich vergessen. Den Hauptmotor-Floh kann ich nicht wie beim Losi frei an den Drähten hängend montieren. Ich will den horizontal, FETs nach oben auf die 4-in-1 haben.
Den Heck-Floh hätte ich gerne weit nach vorne in die Kanzel wegen der Gewichtsverteilung aber das wird wohl nichts wegen Platzmangel. Den also an einen Servo. Wie befestigen, bekomme ich thermische Probleme? Und überhaupt, die Outrunner - nie gesehen, da dreht sich was aussen, uh - da darf dann aber kein Kabel drannkommen. Bin insgesamt ziemlich geschockt, meine Zuversicht das mal eben hinzubekommen ist dahin. Das muss ich erstmal verinnerlichen.
Mittwoch 12.11.2008
Der 4#3B ist da. Meine alten sind gegen den sowas von ausgeleiert. Aber fliegen so viel besser als der Standard-4#3B. Ich werde den neuen einige Akkus fliegen um den späteren Umbau besser bewerten zu können.
Mir fällt hierbei auf, dass meine Losis eine Art Autorotation haben, bei Gas-weg sinken die anders als der Neue. Fliege zum ersten Mal einen ganz neuen Akku auf einem Losi, das ist schon ein Unterschied. Der Neue wiegt (auf der Küchenwage) 50g, meine Losis 53g. Nach meiner Schätzung wird der Neue nach dem Umbau 50g wiegen. Die Flöhe werde ich mit beidseitigem Klebeband befestigen (FETs nach aussen).
Donnerstag 13.11.2008
Habe mir erklären lassen wie man Schrauben kürzt. Brauche dafür eine Mutter M2. Nicht zu fassen aber nicht nur der Baumarkt, nein auch eines der größten Eisenwarengeschäfte der Stadt hat nur bis M3. Heute fahr ich nicht mehr zum grossen C, der hat sogar M2 in 5mm Länge im Katalog, aber ob er die auch vor Ort hat? Befasse mich noch mit dem Rahmen. Habe stets einen 4#3-Rahmen (mit diversen, wechselnden Einzelteilen angebaut) auf dem Schreibtisch stehen. Feile den kleinen Stopper (auf der Motor-Grundfläche des Rahmens, zwischen Motor und 4-in-1) ab. Ritzel auf Motor gesetzt (das geht ja viel leichter als beim Losi).
Aaah - jetzt kann ich sehen wie ich die Langlöcher aufweiten muss. Nach aussen, Höhe auf dem Ende der Langlöcher Richtung 4-in-1. Messen brauch ich nicht, man kann sehen. Die Löcher habe ich aufgeweitet, die Schrauben fallen nicht durch, mit den Unterlegscheiben erst recht nicht. Es gibt auch kein Problem mit dem Hauptzahnrad. Das wird klappen. Wenn jetzt die blöden Schrauben schon 5mm lang wären...
Warnung: Beim Aufweiten mit Bohrer (seitlich drücken) kann man leicht den Rahmem zerstören, ein heißgewordener Bohrer geht da durch wie nichts!
Eine 1 mm Rundfeile hab ich leider nicht, ein Bohrer geht zwar, ist aber ein wirklich mieses Werkzeug für diese Arbeit.
Freitag 14.11.2008
Die Schrauben habe ich passend beim Conrad bekommen und den Hauptmotor in den neuen 4#3B eingebaut. Als der Motor aber bei mehreren Kombinationen am Floh nur stotterte habe ich mir einen Teststand aufgebaut,
alte 4-in-1 und Floh mit 10cm langen, farbig markierten Kabeln versehen.
Alle 6 möglichen Kombinatinen erbrachten das selbe Ergebnis, Motor stottert nur. Ich habe dann meinen Teststand getestet mit meinem Reserve-Losi. Der läuft einwandfrei, mein Teststand ist also ok. Meine Diagnose: Dieser Outrunner-Hauptmotor wird an einer Phase nicht angesteuert.
Ursache: Kabelbruch in der Zuleitung oder Spule.
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Dienstag/Mittwoch 18/19.11.2008, Motor da, finale Entscheidungen
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der Ersatzmotor ist gut angekommen. Habe ihn eingebaut und erfolgreich in Betrieb genommen.
Ein 'Testergebnis':
Unfreiwillig bin ich zu einer neuen Erkenntnis gelangt. Eine spinnende 4-in-1 hat dazu geführt, dass meine Nr1 das Arrangement meines Schreibtischs gründlich umgestaltet hat. Dabei wurde auch ein Kabel meines Teststandes abgebrochen. Interessant ist die Bruchstelle, nämlich: Das verzinnte Ende des 0.4mm CuLa-Draht am FET des Flohs ist gebrochen. Also da ragte ein Stück verzinntes CuLa-Draht aus dem Anschlusspunkt des Flohs, die verzinnten Stellen sind also relativ spröde.
Interessant finde ich das wegen der erwiesenen Kabel-Bruchgefahr beim Outrunner-Hauptmotor, der ja auch CuLa-Zuleitungen hat.
Ich schaue mir im Forum die Bilder auf S.390 nochmal ganz genau an und begreife, dass ich die Enden der Spulendrähte an den Floh zu löten habe.
Da gibts keine extra Zuleitung. Und Berthold sagt dass es immer so ist (auch bei Losi, na ja - am 2g ist Litze). Den Heckmotor habe ich inzwischen auf dem Teststand einlaufen lassen (natürlich mit Heckrotor). Entscheide mich den Heckrotor mit Zahnrad zu verwenden (hält den Rotor besser gerade), funktioniert perfekt. Finde die Heckaufnahme verbesserungsfähig.
Den Motor kriege ich nicht tief genug rein um ihn mit der Schraube zu fixieren und die Heckrotorebene ist aussermittig.
Die Befestigung der Heckaufnahme am Boom ist genial, für die Befestigung des Booms am Standard-Chassis hat sich die Situation
hinsichtlich Verdrehung aber verschlechtert.
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Konzept für die Platzierung von 2 Flöhen:
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Jetzt muß ich mich entscheiden wo ich die 2 Flöhe wirklich hinplatziere.
Einen horizontal auf die 4-in-1, einen auf den Servo? Gefällt mir nicht wirklich.
Brauche unbedingt Gewicht nach vorn aber seitlich an die 4-in-1 geht doch nicht wegen Wärme-am-Gyro-Problem (öfter mal im Forum gelesen). Habe dann auch eine geniale Idee ausgebrütet aber da hätte ich vieleicht ne Zeichnung beilegen sollen, jedenfalls war Berthold nicht so begeistert.
Ein paar Infos von Berthold:
- Der Prozessor auf dem Floh bleibt kühl.
- Der klebt die links und rechts mit gutem doppelseitigen Klebeband an die 4-in-1 und kennt keine Gyroprobleme.
- Der Gyro sitzt in Flugrichtung links.
- Die FETs von beiden Flöhen weisen in Richtung Motor.
- Der Boom kann mit Sekundenkleber in der Aufnahme des Rahmens gegen Verdrehen gesichert werden (ganz ganz ganz wenig mit Zahnstocher auf den Boom).
Ok, reicht mir mach ich dann auch so.
Den Hauptmotor-Floh (der muss mehr leisten, wird also wohl wärmer als der Heckfloh) mach ich auf die Seite mit der Stellschraube,
der Gyro sitzt ja auf der anderen Seite.
Die Drähte am Floh brauchen 2-3 mm geradeaus bis ich die biegen darf (knicken würde ich die niemals).
Jetzt übe ich erstmal doppelseitiges Klebeband exakt zu schneiden.
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Donnerstag (D-Day) 20.11.2008
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Ich habe die Flöhe platziert wie von Berthold beschrieben, nur habe ich noch nen Gummiring um alles gemacht (die 4-in-1 ist uneben, der Heckfloh wackelte). Das Motorkabel hab ich nicht gekürzt, war mir momentan zu riskant.
Die PWM-Kabel sind ungekürzt, besser für mein Handling und etwas Gewicht nach vorn. Die Stromversorgung ist als doppeltes Y im Kabel zum Akku. Da ist viel Lötzinngewicht - unbefriedigend. Die Heckversorgung ist 0.3mm CuLa.
Das Gewicht beträgt 53 Küchenwagengramm.
Diese Hauptmotor Kabelbiegerei hat mich Nerven gekostet, hatte Angst da bricht mir was. Das doppelte Y für die Stromversorgung ist viel zu klobig, zu dick zum Einschrumpfen. Also mit Textilklebeband isoliert. Fast hätte ich desshalb die Kanzel nicht mehr draufbekommen. Weil ich schon übelste Erfahrungen bei Sekundenkleber mit CuLa hatte (wie bin ich wohl an ne alte 4-in-1 gekommen?) habe ich die Drähte zum Heck bei der Montage sehr lang vorne rausschauen lassen. Nach der Montage des Heckflohs an die Drähte
(anlöten, Drähte formen) habe ich die Drähte vorsichtig kürzergezogen. Und - obwohl ich nur einen Hauch Sekundenkleber verwendet habe - ein Draht war etwas fest. Kein Problem da vorausgesehen.
Also er fliegt.
Das Heck ist weich. Zwei mögliche Gründe sehe ich:
1,) Der 2g muss am Modell eingeflogen werde (wie mir Berthold zu Anfang sagte), meine 40 Min Teststand waren vielleicht nicht ausreichend.
2.) Der Boom ist bündig mit dem Lochrand der Heckaufnahme, den Abstand Hauptrotorachse/Heckrotorachse kann ich noch ca. 4mm verlängern.
Die Balance ist momentan identisch mit der meiner Losis (ganz leicht kopflastig, meine Akkus stehen immer bündig mit dem Ende des Rahmens).
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Freitag 21.11.2008 Einfliegen (Heck am Modell einlaufen lassen)
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Akku 5:
Aufgrund des Heckzuckens beschränken sich meine Flüge ganz überwiegend auf Schweben und den Versuchen das Gas mal ganz aufzureissen um
eine Vorstellung von der Steigleistung zu bekommen. Die Steigleistung scheint vergleichbar zu sein mit der meiner Losis. Ich konnte den ein oder anderen Crash nicht vermeiden (3-4 mal, ganz harmlos). Das Gute daran, beim letzten Crash hatte sich unbemerkt ein Paddel leicht verstellt. Beim Start des 5-ten Akkus war das Zucken wieder viel stärker geworden!
Als ich mir die Maschine gegen Ende des Akkus mal genauer anschaute bemerkte ich das verstellte Paddel. Nachdem ich das korrigiert hatte
war das Zucken fast weg. Das Heck war zwar weiterhin weich aber in meiner Freude habe ich mich zur ersten Drehung (1 mal links) hinreissen lassen, einwandfrei. Tja, da haben die Jungs im Forum schon recht mit ihrer Wuchterei. Dessen unbenommen bleibt das (vorerst?) ein weiches Heck.
Zu der Zuckerei geht mir durch den Kopf:
1.) Das Drehmoment am Heck erzeugt beim Anlaufen den Impuls für das Zucken?
2.) Die Outrunner haben keinen Freilauf, wenn der Motor anhält steht der Rotor fast augenblicklich
(Freilauf haben die Bürsten auch nicht aber die bremsen sanfter).
Wenn da was drann ist, dann könnte es sein dass der 2.9g das Problem nicht löst. Halte es für möglich, dass die Jungs ohne Probleme mit dem 2g sich einfach daran gewöhnt haben und alles unwillkürlich mit ihrem fliegerischen Können kompensieren.
Akku 11:
das Teil scheint eingelaufe, Zucken ist weg. Das Heck möchte ich auch keinesfalls weiterhin als weich bezeichnen, das ist jetzt sehr gut.
Habe jetzt 11 Akkus durch und gehe zum Langzeit-Test über.
Eindruck:
Liegt platt in der Luft ('Koax'), das Heck kommt besser als Bürste!
Der gefällt mir jetzt schon sehr sehr gut.
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Samstag 22.11.2008
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Beim ersten Start war das Heckzucken wieder da.
Habe dann die Paddel so gerade wie ich kann eingestellt und das Heckzucken war weg.
9 Akkus später habe ich ein Paddel mit Absicht dejustiert in Erwartung das er wieder zuckt. Aber das hat ihn nicht gekümmert, er flog weiterhin ganz sauber. Das bleibt wohl ein Mysterium.
Die Crash-Resistenz ist besser als befürchtet, 2 mittelschwere Heck-Crashes, Heckmotor hat sich 1 mal gelöst, wieder reingeschoben, alles ok.
Diese Kombination fliegt wirklich toll, besser noch als die Losis. Etwas ruppig beim Einleiten von Drehungen um die Hauptachse. Im Vergleich zu den Losis wie Outrunner-Sportwagen zu Losi-Limousine.
Akku 30:
Bis jetzt Keine besonderen Vorkommnisse.
Mit dem 30-ten Akku haben diese beiden Flöhe bei mir bestanden, denen vertraue ich jetzt. Dem Hauptmotor werde ich nach 80, dem Heckmotor nach 101 Akkus vertrauen. Danach ist der Test für meinen Teil abgeschlossen.
Besondere Vorkommnisse und das Testende werden hier später sicherlich noch eingetragen.
Ach ja, jetzt interessiert mich das Gewicht schon genauer, er wiegt 52.45g.
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Sonntag 23.11.2008
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Akku 32:
Erster Start, alles ok.
Akku 35:
Seit Akku 34 waren ein paar Stunden Pause, jetzt zuckt er wieder vom Start weg. Einfach ignorieren, einfach durchfliegen. Man kann noch ziemlich gut steuern. Beim Vorwärtsflug zuckt er nicht. Man hört aber den Heckmotor lauter als normal und sehr ungleichmäßig.
Bei Akku 38 kann ich im langsamen seitlichen Vorbeiflug ganz genau beobachten, wie die lauten Regelgeräusche
plötzlich aufhören, das Gesamtgeräusch ist wieder normal, das Zucken weg, er fliegt wieder super.
Das kann ja nichts mit Aerodynamik/Wuchten zu tun haben, das ist eindeutig der Motor. Also wenn er zuckt, dann bringt gut Ausgewuchtet was, zuckt er nicht dann bringt ihn falsches Auswuchten auch nicht zum Zucken!
Egal ob mein 2g sich nochmal einläuft, das ist wirklich eine (für jetzt im Moment aber akzeptable) Notlösung. Die 101 Akkus mit dem mach ich jedenfalls noch fertig wegen der Überprüfung der Haltbarkeit, aber dann...
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Montag 24.11.2008
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Akku 45:
Erster Start, zuckt. Na egal ignoriere es.
Akku 48:
Zucken war irgendwann weg. Diesen Akku flieg ich für die Scale-Jungs:
Also zweiten Akku (als Gewicht) mit Gummiband eingehängt, Fahrakku ist mein neuer (der jetzt schon ziemlich alte).
Gewicht jetzt 62.5g.
Klar ich muss mehr Gas geben aber er zieht das mühelos sauber hoch. Ich fange an zu fliegen, alles geht, eigentlich macht das sogar Spass
so nen Backstein durchs Zimmer zu treiben. Wie schnell kann ich vor der Wand abfangen? Linke Wand, oh ja ziemlich schnell, rechte Wand
ich bin schneller, Wende, ah ich krieg das Gas nicht weit genug durchgerissen, Crash.
Die 10g mehr machen sich bei der Wucht des Einschlags bemerkbar. Jetzt hat er den Standard-Riß in der Kanzel. Egal, aber auf Scale hab
ich keinen Bock mehr, bei dem Gewicht und dem Schwerpunkt geht irgendwas mit mir durch.
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Dienstag 25.11.2008
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Akku 55:
Der 2g ist mal wieder rausgefallen. Diesmal ist eines der Kabel in der Zuleitung unterbrochen. Damit ist klar, den Motor nur in die Heckaufnahme zu stecken ist keine akzeptable Lösung. Da muss ich mir aber was einfallen lassen, die Kabel am 2g lassen eine vernünftige Montage in die MHT-Heckaufnahme einfach nicht zu.
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Mittwoch 26.11.2008
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Ob Berthold einen 2g übrig hat ist noch nicht raus, ich probiere mal ob ich meinen wieder zum Laufen kriege.
Die Bruchstelle finde ich im Bereich wo die Zuleitungslitze an den Spulendraht gelötet ist. Es bestätigt sich, dass verzinnte Drahtstücke spröde sind.
Leider ist mir dann der Motor beim Abbremsen aus dem Teststand gefallen wobei der Spulendraht hinter dem von mir verwendeten Schrumpfschlauch abgeschert ist. Dieser Schrumpfschlauch war einfach zu steif. Die Hersteller verwenden da ein viel weicheres Material.
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Freitag 05.12.2008
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Heute hat mich der erste 2g erreicht. Der funktioniert perfekt. Die Heckaufnahme habe ich U-förmig aufgefeilt (flaches U, 2mm).
Jetzt kann ich den Motor tief genug reinschieben um ihn mit der Schraube zu fixieren.
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Samstag 06.12.2008
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Akku 80:
Der Outrunner-Hauptmotor (für 4#3B optimierter C05) hat den Test ohne jede Beanstandung bestanden. Die Kombination C05/2g ermöglicht Full-BL ohne Mehrgewicht gegenüber der Standard-Kombination Losi/Bürstenheck. Die beim 2g bekannten Streuungen muß ich bestätigen. Man sollte immer gleich 2 bestellen. Die MHT-Heckaufnahme mußte ich nachbearbeiten (u-förmige Kerbe feilen für die Kabel der 2g-Zugentlastung).
Flugeigenschaften:
Mit dem Standard-Boom hat sich ein um ca. 4mm verkürzter Abstand zwischen Haupt- und Heckrotor ergeben. Dies kommt meinen Wünschen sehr entgegen (wollte immer schon kurzes Heck). Der 2g kommt damit im Flugbetrieb sehr gut klar. Allerdings dreht das Modell beim Schweben ohne Gegenlenken leicht nach links um die Hauptachse. Da ich das erst bei Akku 30 gemerkt habe werde ich keinen längeren Boom einsetzen (für mich unwesentlich, Kurzheck ist mir wichtiger). Dass der C05 erheblich stärker als der Losi ist habe ich eigentlich erst bei dem Test mit dem Zusatz-Akku-Gewicht gemerkt.
Rechtsdrehungen gehen dank der größeren Kraft des 2g deutlich besser als bei Bürstenheck.
Schlußbemerkung:
Die Kosten dieses Umbaus entsprechen etwa den Kosten eines neuen 4#3B.
Ich kann daher jedem nur empfehlen dieses Set in einen frischen 4#3B einzubauen. Für 4#3B-Anfänger bleibt die Losi/Bürstenheck-Kombination meine erste Empfehlung (ok, die Losis sind nicht besonders leicht zu bekommen).